Das Türkei Festival ÞÝMDÝ STUTTGART, das Stuttgart in den Kunstzentrum der Türkei im Europa verwandelt hat, ist zu Ende gegangen.

Das vom Deutsch-Türkischen Forum Stuttgart mit ideeller Unterstützung der Istanbuler Stiftung für Kultur und Kunst organisierte Türkei Festival Þimdi Stuttgart ist nach einer intensiven Woche mit der vielfältigen Musik- und Kulturszene der Türkei am Dienstag, 29. November mit großem Erfolg zu Ende gegangen.

Im Rahmen des Festivals Þimdi Stuttgart, das zwischen dem 22. und 29. November stattfand, wurden in acht Tagen an 14 renommierten Veranstaltungsorten in Stuttgart mehr als 30 Produktionen gezeigt, darunter Musik, Theater, Tanz, Film, Literatur und Kunst.

Das Eröffnungskonzert des Festivals im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle brachte am 22. November den weltweit gefragten Pianisten und Komponisten Fazýl Say und das von Ýbrahim Yazýcý dirigierte Ensemble Resonanz aus Hamburg zusammen. Veranstaltungen wie „Ghazals from Goethe’s Divan“, ein Projekt von Kudsi Erguner in der Begleitung von Istanbuler Muezzinen; Märchen aus „1001 Nacht” von Ferhan & Ferzan Önder, Toros Cans Klavier-Rezital sowie das im Theaterhaus aufgeführte Tanzstück „Many Things“ des Zeynep Tanbay Tanzprojekts wurden mit großem Interesse aufgenommen.

Die Karten für Behiç Aks Theaterstück „Beben und beben lassen“ sowie für die beiden Tanzstücke der TALDANS Company „Dolap“ und „Sek Sek“ wurden in kurzer Zeit ausverkauft. Die Clubkonzerte von Aziza A., Mercan Dede & Secret Tribe und Mor ve Ötesi, Gülden Gökþens Fusion-Projekt TürkiCaz, „Istanbul by Night“, eine Party-Nacht mit Baba Zula und Tamburada sowie das im Theaterhaus stattgefundene Volksmusik-Konzert Kardeþ Türkülers begeisterten die in Stuttgart lebenden türkischen und deutschen Jugendlichen.

Þimdi Stuttgart erregte auch die Aufmerksamkeit der deutschen Medien. Die Süddeutsche Zeitung, eine von den meist gelesenen Zeitungen in Deutschland, berichtete vom Festival unter der Titel „Ohrwurm Istanbul“ sowie Die Zeit unter „Cool in Ýstanbul“, Stuttgarter Zeitung unter „Tausendundeine Art, zwischen Welten zu wandeln“ und Wochenblatt unter „Kulturelle Vielfalt im Festival“. Fazýl Say, Zeynep Tanbay Tanzprojekt sowie „Istanbul by Night“ wurden von der Presse stark bejubelt.

Die Deutsch-Türkische Literaturnächte fanden dieses Jahr unter dem organisatorischen Dach von „Þimdi Stuttgart“ statt. Im Literaturhaus wurde an drei Abenden bis tief in die Nacht gelesen, zitiert und diskutiert, wobei die Literaturliebhaber auch die Gelegenheit fanden, den Gästen der Literaturnächte ihre Bücher unterschreiben zu lassen. Auch die Deutsch-Türkischen Filmtage wurden dieses Jahr in das Festival Þimdi Stuttgart integriert und mit der Premiere von Uður Yücels „Kopf oder Zahl“ eröffnet. Sowohl der Regisseur Yücel als auch der Hauptdarsteller Olgun Þimþek waren bei der Premiere anwesend. Muammer Yanmaz’ Fotoausstellung „40 Stations Paris“, die im Rahmen des Festivals Þimdi Stuttgart eröffnet wurde, dauert jedoch bis zum 26. Dezember 2005.

Das vom Deutsch-Türkischen Forum Stuttgart mit ideeller Unterstützung der Istanbuler Stiftung für Kultur und Kunst organisierte Türkei Festival Þimdi Stuttgart wurde von der Kulturstiftung des Bundes und dem Aussenministerium der Türkischen Republik gefördert. Neben unterschiedlichen Institutionen in Deutschland wurde das Festival unterstützt vom Akbank Kultur- und Kunstzentrum und der Zeitung Hürriyet aus der Türkei.